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Pressemitteilung |

Mit Bildungsmanagement zur Fachkräftesicherung

Spitzengespräch mit kommunalen Führungskräften hebt die Stärken eines gut vernetzten Bildungsangebots vor Ort als wichtigen Faktor zur Sicherung des Fachkräftebedarfs hervor.

Mainz. Kommunale Führungskräfte und ihre Vertreter:innen aus zahlreichen Landkreisen und kreisfreien Städten sowie Vertreter:innen von Ministerien in Rheinland- Pfalz und dem Saarland kamen in Mainz auf Einladung der Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement Rheinland-Pfalz – Saarland zusammen, um zu diskutieren, wie kommunale Fachkräftestrategien so ausbaut werden können, dass reale Bedarfe und Bildungsangebote ineinandergreifen. Die gute Resonanz der Veranstaltung macht deutlich: Fachkräftesicherung ist in vielen Kommunen Chefsache.

Der Vorsitzende des rheinland-pfälzischen Landkreistages, Landrat Günther Schartz, machte zu Beginn des Spitzengesprächs deutlich, warum Bildung ein zentraler Pfeiler jeglicher Bemühungen um Fachkräfte vor allem in Landkreisen sein sollte. „Kleine und mittelständische Unternehmen haben meist nicht die Mittel für umfassende Kampagnen zur Anwerbung von Fachkräften. Daher sollten wir uns von kommunaler Seite darum bemühen, die Ausbildung von Fachkräften in der Region zu fördern, wo Engpässe für die ansässigen Unternehmen absehbar sind oder schon bestehen. Wir brauchen attraktive Rahmenbedingungen, damit sie nicht wieder abwandern. Wir wollen weniger Ausbildungsabbrüche. Dafür sorgt auch eine gute Berufsorientierung“, erläuterte Schartz. „Wir als Landkreise müssen daher als aktiv gestaltende Kräfte unsere Bildungslandschaften weiterentwickeln. Dazu haben wir uns im Positionspapier ZukunftsChance Bildung des rheinland-pfälzischen Landkreistages bekannt und daran knüpfen wir heute an“, so Schartz weiter.

Die Leiterin der Transferagentur, Dr. Katja Wolf, machte klar, warum es umfassender Gesamtstrategien für die Fachkräftesicherung bedarf: „Sinnvolle Maßnahmen wie die Gestaltung des Übergangs Schule-Beruf allein können das kommunale Fachkräfteproblem nicht lösen. Denn die Sicherung der Fachkräfte von morgen beginnt schon mit der Potentialförderung im Kindesalter und setzt sich mit der schulischen Berufsorientierung und MINT-Bildung fort. Damit die Maßnahmen entlang der Bildungskette gut zusammenwirken, braucht es eine koordinierende und vernetzende Rolle der Kommunen.“ Ein datenbasiertes kommunales Bildungsmanagement könne diese Aufgabe übernehmen und zur Entwicklung einer evidenzbasierten Fachkräftestrategie beitragen, so Wolf weiter.

Mit Fachbeiträgen von Dr. Tobias Maier, vom Bundesinstitut für Berufsbildung und Dr. Christine Avenarius von der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) wurden zunächst die Möglichkeiten vorgestellt, lokalen Fachkräftemangel datenbasiert zu erfassen, und anschließend der Aufbau effektiver Netzwerke zur Koordination und Abstimmung von Bildungsangeboten beleuchtet. Der intensive Austausch im Anschluss machte deutlich, dass die Bildungsfrage ein wichtiger Hebel für eine kommunale Fachkräftestrategie sein kann.

„Für uns wird es in Zukunft die Frage sein, wie wir die Bildungseinrichtungen, unsere jungen Menschen und die Betriebe der Region noch besser vernetzen können. Hier haben wir heute wichtige Impulse mitgenommen“, sagte Julia Gieseking, Landrätin des Landkreises Vulkaneifel.

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