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Wormser Bildungsbüro schafft Grundlagen für Bildung vor Ort

Worms. Die Stadt Worms hat sich mit dem Aufbau eines datenbasierten Bildungsmanagements in der Kommune zum Ziel gesetzt, entlang der Bildungskette im Sinne des lebenslangen Lernens, die Angebote der Bildungslandschaft in Worms aufeinander abzustimmen, den Informationsfluss zu verbessern und mögliche Angebotslücken zu schließen - dies insbesondere mit Blick auf Neuzugewanderte und Menschen mit besonderen Bildungsbedarfen.

Hierfür wurde 2016 als Stabstelle im Bildungsbereich ein Bildungsbüro eingerichtet und mit breiter Unterstützung der politischen Entscheidungsträger mit einer zusätzlichen unbefristeten Stelle ausgestattet, um ein kontinuierliches, nachhaltiges Arbeiten zu ermöglichen und auch neue Wege zu beschreiten.

Darüber hinaus hat sich die Stadt Worms an dem bundesfinanzierten Projekt „Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugwanderte“ beteiligt, das nun bis 2020 verlängert wurde.

Personen auf dem Foto: Bereichsleiterin Bildung und Sport Andrea Müller, Oberbürgermeister Michael Kissel, Leiterin der Transferagentur Dr. Katja Wolf, Bildungsdezernent Waldemar Herder (vordere Reihe v.l.n.r.), Kommunalberater Daniel Weydert, Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte Katja Meyer-Höra, Bildungsmanagerin Sladjana Möller, Bildungsmanagerin Ines Sackreuther (hintere Reihe v.l.n.r.). Foto: Pressestelle Stadt Worms

„Bildung wird immer mehr zu einer zentralen Gestaltungsaufgabe der Kommune. Man denke an demographische Prozesse oder die vielfältigen gesellschaftlichen Veränderungen, nicht zuletzt durch die wachsende kulturelle Vielfalt durch Zuwanderung“ macht Oberbürgermeister Michael Kissel anlässlich der Unterzeichnung der neuen Zielvereinbarung zwischen der Stadt Worms und der Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement Rheinland-Pfalz – Saarland deutlich.

Mit der Unterzeichnung durch Oberbürgermeister Michael Kissel und Dr. Katja Wolf, Leiterin der Transferagentur, wird die Kooperation der Stadt Worms mit der Transferagentur nun fortgesetzt.
„Die Transferagentur hat uns von Anfang an in diesem Aufbauprozess unterstützt und beraten. Ich habe die Zusammenarbeit und den Austausch als sehr bereichernd empfunden und bringe mich auch persönlich gerne ein“, so Bildungsdezernent Waldemar Herder, der an dieser Stelle auch seinen Dank ausspricht.

Seit die beiden Bildungsmanagerinnen der Stadt Worms, Sladjana Möller und Ines Sackreuther, jeweils mit einer halben Stelle, und Katja Meyer-Höra als Bildungskoordinatorin im Rahmen des Projekts ihre Arbeit aufgenommen haben, ist einiges passiert, das sich umfänglich dem neuen gemeinsamen Internetauftritt des Bildungsbüros auf worms.de entnehmen lässt. Hier finden sich auch neu erarbeitete Flyer und Broschüren, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden.

„Das Bildungsbüro ist mittlerweile sehr gut vernetzt, hat schon Vieles erreicht und auch Prozesse angestoßen“, so Bereichsleiterin Andrea Müller. „Aktuell ist ein Schwerpunkt der Arbeit des Bildungsbüros der Themenkreis der Digitalisierung von Bildungseinrichtungen, wofür in Zusammenarbeit mit der IT-Fachabteilung in einem ersten Schritt grundlegende Daten erhoben wurden.“

„Wir sehen die Stadt Worms auf einem guten Weg“, lobt Dr. Katja Wolf bei der Unterzeichnung der Zielvereinbarung. „In den letzten Jahren hat die Stadt das Bildungsbüro nach und nach größtenteils aus eigenen Mitteln ausgebaut. Das zeigt, dass man hier langfristig etwas verbessern möchte. Zuletzt ist mit dem Bildungsmonitoring auch die zweite zentrale Säule eines kommunalen Bildungsmanagements dazugekommen. Mit der Durchführung einer Umfrage in den Schulen, die als Grundlage für die Formulierung von Zielen für die digitale Bildung vor Ort dient, ist die Stadt Worms bereits jetzt Vorreiter in Rheinland-Pfalz“, so Wolf weiter.