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Rückblick

Unter dem Titel "Bildung im Wandel" richtete die Transferagentur Rheinland-Pfalz – Saarland bei der digitalen Jahrestagung am 8. und 9. September 2021 den Blick auf die Auswirkungen des gesellschaftlichen Wandels für die Zukunft kommunaler Bildungslandschaften. Zahlreiche Expertinnen und Experten aus der kommunalen Praxis gingen der Frage nach, welche Anforderungen Digitalisierung, Klimawandel und Fachkräftemangel für den Bildungsbereich mit sich bringen und wie dieser Wandel erfolgreich gestaltet werden kann.

Daten als Fundament für Veränderung

Zum Auftakt der Tagung sprach Moderatorin Dr. Franziska Ziegelmeyer mit Natalie Kluth, stellvertretende Leiterin der Transferagentur RLP-SL, und Dr. Dominic Larue vom Bundesministerium für Bildung und Forschung über den Stand der Entwicklung in den Kommunen sechs Jahre nachdem die Transferagenturen ihre Arbeit aufgenommen haben. In nur wenigen Jahren sei man von der Diskussion darum, inwiefern Kommunen in Bildungsfragen überhaupt – jenseits des Gebäudemanagements – Verantwortung tragen können, dazu gekommen, dass viele Kommunen Bildungsmanagement nicht nur als Aufgabe angenommen haben, sondern die Bildungslandschaften vor Ort aktiv und immer häufiger auch evidenzbasiert gestalten.

So zeige beispielsweise die große Zahl von mehr als 250 veröffentlichten Bildungsberichten, dass Daten zunehmend als Grundlage bildungspolitischer Entscheidungen verwendet würden, und das, so Dr. Larue, sei ein riesiger Erfolg. Für diese wertvolle Arbeit und das nachhaltige Engagement gelte den Kommunen großer Dank, wie Natalie Kluth zum Abschluss der Begrüßung betonte.

Die Dynamik des Wandels nutzen

Die Rolle der Kommunen in gesellschaftlichen wie bildungspolitischen Transformationsprozessen stand auch im Fokus der Keynote von Prof. Dr. Ivo Züchner, Erziehungswissenschaftler an der Philipps-Universität Marburg. Prof. Züchner illustrierte zunächst an einigen Beispielen, wie umfassend und dynamisch die Veränderungsprozesse alle Teile unserer Gesellschaft betreffen. Im Bereich der Wissens- und Informationsgesellschaft sei eine wachsende Bedeutung von non-formalen und informellen Lern- und Bildungsprozessen zu beobachten. Diese würden mit einem zunehmend komplexen Alltag einhergehen, der immer mehr Fähigkeiten und Wissen voraussetze. Dies gelte insbesondere für den Bereich der Digitalisierung und Digitalität, in dem sich die Art und Weise, wie wir Kompetenzen erwerben, stetig wandelt. Zudem ließen sich auch in der Demokratie und Zivilgesellschaft tiefgreifende Veränderungsprozesse beobachten, die politische Bildung als kommunales Bildungsziel, aber auch ein Selbstverständnis des Bildungsmanagements als Teil der demokratischen Kultur wichtiger werden lassen.

"Kommunales Bildungsmanagement kann sicher nicht die einzige Antwort auf gesellschaftliche Transformation sein, bietet aber Potentiale, gesellschaftliche Transformationsprozesse im Sinne einer steuernden Planung zu begleiten, zu managen und gemeinsam mit den Organisationen und Einwohner:innen einer Region zu gestalten", so Prof. Züchner in seinem Fazit. Auch in der anschließenden Diskussion betonten die Teilnehmenden, wie wichtig es für Kommunen sei, eine möglichst breite Basis an Bildungsakteuren durch eine lebendige Netzwerkarbeit in diese Prozesse einzubinden und mit guter Kommunikation nachhaltig zu einer aktiven Beteiligung zu bewegen.

Strukturen fördern und Perspektiven schaffen

Damit Kommunen diese wichtige Rolle in der Gestaltung des gesellschaftlichen Wandels wahrnehmen können, braucht es konkrete Perspektiven für das kommunale Bildungsmanagement. Dr. Larue stellte den Teilnehmenden hierzu die aktuellen Konzepte des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vor und skizzierte die Überlegungen zum geplanten Förderprogramm, das 2022 anlaufen soll. Dieses Programm soll auf die bestehenden DKBM-Strukturen aufbauen und diese mit thematischen Schwerpunkten vertiefen. Wie die bisherigen Strukturförderprogramme, soll auch dieses sich wieder an Landkreise und kreisfreie Städte richten.

Wie die Kommune in der Praxis als gesamtgesellschaftlicher, akteursübergreifender Bildungsort gestaltet werden kann, diskutierten Sabine Süß, Leiterin der Koordinierungsstelle im Netzwerk Stiftungen und Bildung, Dr. Eberhard Niggemann, Mitglied des Aufsichtsrates der Lippe Bildung e.G. und Landrat Patrik Lauer, Landkreis Saarlouis, im Rahmen einer Gesprächsrunde am zweiten Tag der Jahrestagung. Alle Beteiligten unterstrichen dabei die Bedeutung von Kooperationen zwischen Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft.

So ermutigte Landrat Lauer die Teilnehmenden dazu, mit der Wirtschaft zusammen zu arbeiten, denn auch dort gebe es Lernwilligkeit und die Bereitschaft, sich in Verwaltungen hineinzudenken. Dr. Niggemann bekräftigte dies und äußerte Verständnis dafür, dass es sich um „dicke Bretter“ handele, deren Bearbeitung viel Beharrlichkeit erfordere. Aber die Zusammenarbeit lohne sich und sei im Grunde alternativlos. Frau Süß richtete zum Abschluss ihren Appell an die Teilnehmenden, dass Bildung eine echte Gemeinschaftsaufgabe sei: Bildung höre nicht auf, wo die Schultür zugehe – man müsse mehr Wirkung erzielen! Und das gehe letztlich nur gemeinsam.

Impulse für den Wandel

Im Rahmen von vielfältigen Programmformaten wie Vorträgen, Fachforen, Theseninseln und einem digitalen Marktplatz konnten die über 80 Teilnehmenden an beiden Veranstaltungstagen zahlreiche Ideen, Gestaltungsansätze und Thesen kennenlernen und sich mit Kolleginnen und Kollegen vernetzen. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die in den jeweiligen Sessions entstandenen Thesen und Impulse. Wir laden Sie auch dazu ein, sich über die Angebote und Programme des digitalen Marktplatzes zu informieren und den Austausch mit den verschiedenen Akteuren und Netzwerkpartner:innen über die Jahrestagung hinaus fortzuführen – und so die Transformation unserer Gesellschaft und Bildungslandschaften aktiv mitzugestalten.

Fachforum 1

Leitbildentwicklung für die Digitalisierung im Landkreis Cham

Die Digitalisierung verbindet nicht nur Geräte miteinander, sondern sorgt auch dafür, dass immer mehr Handlungsfelder einer Kommune miteinander verknüpft werden müssen. In diesem Fachforum erfahren Sie, wie der Landkreis Cham sich in einem koordinierten Prozess ein Leitbild Digitalisierung mit geteilten Zielen und konkreten Projekten gegeben hat, um in vielfältigen Handlungsfeldern wie Bildung, demographischer Wandel, Wirtschaft sowie Kommunikation, Verwaltung und Sicherheit zukunftsfest zu werden.

Prof Dr. Markus Lemberger, Regionalmanager, Landkreis Cham

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Fachforum 2

Vielfalt und Vernetzung – der BNE-Fonds Freiburg

Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) spielt eine wichtige Rolle im Bildungsmanagement der Stadt Freiburg.Sie erfahren, wie das Querschnittsthema BNE durch einen Orientierungsrahmen wie das „Freiburger Kleeblatt Nachhaltigkeit Lernen“ (Nachhaltige Ökonomie, Soziale Gerechtigkeit, Kultur erleben, Schutz der Umwelt) strukturiert und damit wirkungsvoll ein Bildungsangebot für Kitas, Schulen und Erwachsene aufgebaut werden kann. Zudem erfahren Sie am Beispiel des Freiburger BNE-Fonds, wie Bildung für Nachhaltige Entwicklung kommunal unterstützt werden kann.

Hartmut Allgaier, Leiter Freiburger Bildungsmanagement

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Fachforum 3

Das Bildungsportal A³ der Kommunen Landkreis Augsburg, Stadt Augsburg, Landkreis Aichach-Friedberg

Bildung hört nicht an der Stadt- oder Landkreisgrenze auf. Deswegen haben die Stadt Augsburg und die Landkreise Augsburg und Aichach-Friedberg das gemeinsame Bildungsportal A³ aufgebaut und durch intensive Öffentlichkeitsarbeit bekannt gemacht. Hier finden die verschiedenen Zielgruppen die für sie passenden Angebote. Unterstützt wird das Portal durch die Bildungsberatung der drei Kommunen. A³ zeigt Ihnen, wie kommunenübergreifende Zusammenarbeit und die Abstimmungsprozesse zwischen drei unterschiedlichen Verwaltungen gelingen können.

Goran Ekmeščić, Bildungsberatung, Stadt Augsburg
Nicole Matthes, Bildungsberaterin, Landkreis Aichach-Friedberg
Anja Fünfer, Teamleiterin Bildungsbüro, Landkreis Augsburg

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Fachforum 4

Fachkräftesicherung und Integration im Landkreis Bernkastel-Wittlich

Der Landkreis Bernkastel-Wittlich zeigt Ihnen, wie Sie auf den Netzwerken und Projekten aus der Bildungskoordination für Neuzugewanderte aufbauen können. Sie erfahren, wie erfolgreiche Integration in Ausbildung und Fachkräftesicherung zusammenfinden. Im Rahmen des durch die Robert-Bosch-Stiftung geförderten Projektes „Land.Zuhause.Zukunft“ werden erfolgreiche Integration und Fachkräftesicherung miteinander verbunden. Hierzu wurden u.a. Betriebe mit Auszubildenden mit Migrationshintergrund aber auch Auszubildende selbst nach ihren Erfolgsfaktoren und Hindernissen befragt.

Veronika Kutschin, Bildungskoordinatorin, Landkreis Bernkastel-Wittlich 

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Fachforum 5

Verknüpfung von Jugendarbeit und Kultureller Bildung in der Stadt Kaiserslautern

Die Jugendkulturmeile steht nicht nur für die direkte Nachbarschaft an einer Straße in Kaiserslautern, sondern auch für eine erfolgreiche und gut vernetzte Verantwortungsgemeinschaft für kulturelle Bildung, getragen von neun Institutionen. Erfahren Sie, wie die Jugendkulturmeile in Zusammenarbeit mit dem Bildungsbüro verschiedenen Inhouse - und Outreach-Projekte kultureller Bildung umsetzte und sich bei einer Werkstatt unter dem Motto „Social meets Culture“ mit den Akteur:innen der Sozialarbeit vernetzte - und wie dies bis heute in der Entwicklung gemeinsamer Projekte Früchte trägt. Mit dem Actionbound, einer digitalen Schnitzeljagd für Jugendliche, und „Kultraum“ stellen wir zwei gelungene Gemeinschaftsaktionen vor.

Sabine Michels, Bildungsmanagerin, Stadt Kaiserslautern
Andrea Löschnig, Leiterin der Museumspädagogik, Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern

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Fachforum 6

Zähl mal drüber nach! Kulturelle Bildung und Bildungsmonitoring in Würzburg

Kulturelle Bildung ist im Bildungsmonitoring bisher unterrepräsentiert. Das Bildungsbüro der Stadt Würzburg zeigt in seinen Berichten, wie vielfältig die kulturelle Bildungslandschaft in Würzburg ist und wie wichtig dabei Kooperationen sind. Neben den relevanten Zahlen und Fakten erfahren Sie, wie Bildungsakteure und Kulturschaffende befragt und die Daten anhand der Qualitätsbedingungen kultureller Bildung ausgewertet wurden. Die Analysen dienen der Planung und Weiterentwicklung der kommunalen Unterstützung und Ausgestaltung kultureller Bildung in Würzburg.

Nadine Bernard, Leiterin Bildungsbüro, Stadt Würzburg
Alexandra Massmann, Bildungsmonitoring, Stadt Würzburg

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Fachforum 7

Strukturen einer Verantwortungsgemeinschaft im Landkreis Osnabrück

Dieses Forum präsentiert Ihnen Erfolgsfaktoren für die Entstehung einer nachhaltigen regionalen Verantwortungsgemeinschaft in der ehemaligen „Lernen vor Ort“-Kommune Landkreis Osnabrück und zeigt, wie diese durch die aufgebauten Strukturen und Netzwerke getragen wird. Sie erfahren wie eine langfristige Bildungsstrategie mit kurzfristig sichtbaren Projekten verknüpft wird und wie durch Kooperation das Image eines Bildungslandkreises aufgebaut wurde. Auch die Besonderheiten der Zusammenarbeit mit Stiftungen und dem Regionalen Landesamt für Schule und Bildung wird thematisiert.

Ina Eversmann, Bildungskoordinatorin, Landkreis Osnabrück

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Fachforum 8

Ganztagsschule und außerschulische Bildungspartnerschaften in der Stadt Heilbronn

Ganztagsschule ist mehr als Schule und Bildung. Kinder und Jugendliche brauchen für einen gelingenden Bildungsverlauf vielfältige Bildungsangebote. Erfahren Sie, wie die Stadt Heilbronn ihre Ganztagsschulen zu Bildungsräumen, die schulische und außerschulische Lern-, Lebens- und Erfahrungsgelegenheiten bieten, weiterentwickelt. Welche Ressourcen stellt die Stadt zur Verfügung, um Bildungsnetzwerke zwischen Schulen, kommunalen Ganztagsangeboten und außerschulischen Bildungspartnern aufzubauen und wie ist dieses mit dem kommunalen Bildungsmanagement verknüpft.

Dr. Anne Lepper, Leitung Sachgebiet Bildung, Wissen, schulischer Ganztag, Stadt Heilbronn

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Fachforum 9

Bildung digital – Entwicklung der kommunalen Bildungsstrategie der Stadt Wolfsburg

Die digitale Bildungsstrategie der Stadt Wolfsburg hat eine klare Vision: digitale Infrastruktur und Lernmöglichkeiten für digitale Medienkompetenz für alle Wolfsburger Bürgerinnen und Bürgern. In diesem Forum erfahren sie, welche Rolle der europäische Referenzrahmen für digitale Kompetenzen DigComp dabei spielt und wie die Strategie digitale Bildung, Kompetenzen und Teilhabe in Wolfsburg stärkt. Getragen wird sie durch ein Lenkungsgremium und Expertengremien entlang der Bildungskette. Ein steuerungsrelevantes Bildungsmonitoring begleitet den Prozess.

Petra Ringmann, Leitung, Stabsstelle Strategisches Bildungsmanagement, Stadt Wolfsburg
Karoline Mikus, Bildungsmonitorin, Stabsstelle Strategisches Bildungsmanagement, Stadt Wolfsburg 

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Fachforum 10

Fachkräftesicherung in kommunalen Bildungslandschaften

Durch den Fachkräftemangel wird Bildung zu einem wichtigen Standortfaktor für die lokale Wirtschaft. Erfahren Sie am Beispiel derLernpartnerschaften „KURSiV“ des Landkreis Vechta, wie kommunale Fachkräftesicherung durch die Zusammenarbeit von Kommunalverwaltung, Bildungseinrichtungen und Unternehmen gelingt. Die Fachkräfteoffensive des Landkreis Verden zeigt, wie auf Basis eines Monitorings und insbesondere der Zusammenarbeit und Vernetzung zwischen den Akteuren (Unternehmen, Schulen, Kammern, Agentur für Arbeit und Kommunales Jobcenter) die Fachkräftesituation langfristig verbessert wird, indem z.B. Jugendliche und Unternehmen mit beim Ausbildungsstart unterstützt werden.

Ulrike Meyer, Koordinatorin des Kooperationsnetzes Unternehmen und Schulen (KURSiV), Amt für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung des Landkreis Vechta
Caroline Warfelmann, Bildungskoordinatorin und Fachkräfteoffensive, Landkreis Verden

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Fachforum 11

Gemeinsam für gelebte Demokratie – Das Demokratienetzwerk in Neustadt an der Weinstraße

Neustadt an der Weinstraße steht als Demokratiestadt in der Tradition des Hambacher Festes und wird diesem Anspruch durch ihr erfolgreiches Demokratienetzwerk gerecht. Durch das Bildungsbüro entstanden erfolgreiche Projekte wie der Junior-Memory-Guide oder das Politikpraktikum „Komm mit! Politik erleben“. In diesem Forum erfahren Sie, wie eine Kooperationswerkstatt mit der Transferagentur RLP-SL Ausgangspunkt für die Projekt- und Netzwerkarbeit wurde.

Stefanie Deutsch, Bildungsmanagerin, Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße

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Digitaler Marktplatz

Die MINT-Vernetzungsstelle, kurz MINTvernetzt, ist das Dach für die MINT-Bildung in Deutschland. Als zentrale Service- und Anlaufstelle sorgt MINTvernetzt für den Austausch unter allen MINT-Akteur:innen, verbreitet Erkenntnisse aus Wissenschaft und Bildungspraxis und setzt Innovationsimpulse, um bessere MINT-Bildungsangebote für breitere und diversere Zielgruppen zu ermöglichen. MINTvernetzt wird als Verbundprojekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

www.mint-vernetzt.de

Ansprechpartnerin: Stephanie Kowitz-Harms

Das Netzwerk Stiftungen und Bildung ist mit aktuell 700 Teilhaberinnen und Teilhabern die größte themenbezogene Allianz der Zivilgesellschaft. Es unterstützt die Entwicklung und den Ausbau von Bildungskooperationen durch Vernetzung, Fachaustausch sowie Wissenstransfer.

Die Koordinierungsstelle des Netzwerkes Stiftungen und Bildung in Berlin unterstützt kontinuierlich den Aufbau von lokalen Stiftungsverbünden und Stiftungsnetzwerken Bildung auf Länderebene.

Weitere Informationen zum Netzwerk Stiftungen und Bildung (Flyer u.a.):

Materialien

Ansprechpartnerin: Sabine Süß

Freischwimmen21 ist eine bundesweite Initiative, die Engagierte aufruft und unterstützt, ihre Aktivitäten für Kindern und Jugendliche (wieder) anzubieten. Ein digitaler Aktions-Finder zeigt die Vielfalt der Aktionen und macht deutlich, wie wichtig zivilgesellschaftliches Engagement gerade heute und besonders für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist. Begleitet wird Freischwimmen21 von einem Fonds, der von Engagierten – wie fördernden Stiftungen, Privatleuten und anderen – gefüllt wird.

www.freischwimmen21.de

Ansprechpartnerin: Cordula Beyer

Seit ihrer Gründung im Jahr 1993 setzt sich die Nikolaus Koch Stiftung für mehr gesellschaftliche Teilhabe und Chancengerechtigkeit in der Region Trier ein.

Als Förderstiftung unterstützt sie neben der Behindertenhilfe Projekte gemeinnütziger Einrichtungen und Körperschaften des öffentlichen Rechts auf dem Gebiet der Bildungsförderung bei der Berufsbildung, Ausbildung und Fortbildung, Schulen, die Universität Trier sowie die Hochschule Trier.

www.nikolaus-koch-stiftung.de 

FAQ zur Förderung
Infoflyer

Ansprechpartnerin: Dana Bonertz

 

Education Y - Family Programm

Das familY-Programm stärkt Familien am Übergang von der Kita in die Grundschule 

Der Bildungserfolg von Kindern hängt in Deutschland stark von der sozialen Herkunft ab (u.a. PISA 2019). Damit Eltern starke Lernbegleiter*innen ihrer Kinder sein können, brauchen sie Unterstützung – insbesondere dann, wenn sie keine, wenig oder schlechte Erfahrungen mit dem deutschen Bildungssystem gemacht haben. Hier setzt das familY-Programm an.

Als Multiplikator*innen-Programm qualifizieren wir pädagogische Fachkräfte im Tandem aus Kita und Grundschule für die Durchführung von Elterntreffen. Mit den Elterntreffen wächst das Zutrauen und die Kompetenz von Eltern als Lernbegleiter*innen ihrer Kinder am Übergang von der Kita in die Grundschule. Die Eltern erhalten praxistaugliche Unterstützung und Lerngelegenheiten für den Alltag. 

www.education-y.de/handlungsfelder/familie

Zwischen No-Go und Babysitter - Im Dialog mit Eltern zu digitaler Mediennutzung

Ansprechpartnerin: Dr. Julia Krämer-Deluweit, Leitung und Bildungsreferentin familY‑Programm

Die Servicestelle Kulturelle Bildung RLP mit der angegliederten „Beratungsstelle Kultur macht stark“ ist eine Anlaufstelle für Akteur*innen der Kulturellen Bildung, sowie für interessierte Bildungseinrichtungen in ganz RLP. Ziel der Servicestelle ist es, die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Kunst-/Kulturszene und Bildungsbereich landesweit generell zu mobilisieren, zu fördern und auszubauen sowie gezielt lokale Bündnisse für „Kultur macht stark“ Projekte zu initiieren und zu beraten.

www.skubi.com

Ansprechpartnerin: Judith Reidenbach

In gemütlich eingerichteten Leseclub-Räumen können Kinder von 6 bis 12 Jahren das Lesen für sich entdecken: Mehrmals pro Woche finden hier freizeitorientierte Gruppenangebote mit verschiedenen Medien statt, die von der Stiftung Lesen zur Verfügung gestellt werden. Dabei wird je nach Lust und Laune der Kinder vorgelesen, gespielt, gebastelt oder experimentiert – in Zeiten von Corona oft auch digital oder mit kreativen Ersatzangeboten. Betreut werden die Leseclubs von Ehrenamtlichen in allen Altersstufen, die hierfür in regelmäßigen Weiterbildungen zu Lesefördermethoden geschult werden. Leseclubs können an allen Standorten eingerichtet werden, die Kinder mit Bildungsbenachteiligung erreichen – gerne stellen wir Ihnen das Förderkonzept heute vor.

www.leseclubs.de

Ansprechpartnerin: Yasmin Welkenbach

Mit der MINT-Geschäftsstelle und dem Förderwettbewerb MINT Regionen unterstützen die Ministerien für Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Rheinland-Pfalz den Aufbau von regionalen Netzwerken, die einen Beitrag dazu leisten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene für die MINT-Themen zu begeistern. Als Kernbereich ihrer Aufgaben zählt die Beratung, Qualifizierung und Vernetzung von MINT-Regionen. Sie ist dabei Anlaufstelle für zukünftige AkteurInnen in MINT-Regionen und Erstkontaktstelle für Interessierte im Bereich MINT-Bildung.

www.mint.rlp.de

Kontakt:

MINT-GESCHÄFTSSTELLE RHEINLAND-PFALZ
Telefon: +49 651 9494-186
geschaeftsstelle@mint.rlp.de

INQA-Netzwerkbüro. Sie machen, wir helfen.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) unterstützt das INQA-Netzwerkbüro die Netzwerkarbeit der regionalen Fachkräftenetzwerke und der INQA-Partnernetzwerke mit Beratungs-, Weiterbildungs- und Serviceangeboten:

  • Unterstützung bei der Gestaltung und Planung von Veranstaltungen
  • Beratung zur Weiterentwicklung Ihres Netzwerks
  • Workshops zu Techniken und Methoden der Netzwerkarbeit
  • Wissenstransfer
  • Austausch zwischen Netzwerken

INQA-Netzwerkbüro

Der INQA-Erklärfilm

Ansprechpartnerin: Dr. Christine Avenarius

Jugendliche zum Lesen bringen? Das gelingt in den media.labs, wo sie ihre Medienvorlieben frei ausleben und digitale und analoge Medien in Projekten ausprobieren können: Die Stiftung Lesen kann mit unterschiedlichen Partner-Einrichtungen im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ bis zu 100 media.labs gründen, in denen wöchentlich betreute Treffen für Kinder und Jugendliche von 12 bis 18 Jahren stattfinden. Ob man gemeinsam Roboter programmieren, Buchtrailer drehen oder selbst eigene Comics und Mangas gestalten möchte – durch die vielfältige Ausstattung im media.lab ist (fast) alles möglich. Wir zeigen Ihnen Ergebnisse und stellen das Konzept näher vor.

www.leseclubs.de

Ansprechpartnerin: Yasmin Welkenbach
 

Mit dem Programm AUF!leben – Zukunft ist jetzt. unterstützt die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung bundesweit Kinder und Jugendliche dabei, die Folgen der Corona-Pandemie zu bewältigen und Alltagsstrukturen zurückzugewinnen. Dabei geht es um das Lernen und Erfahren außerhalb des Unterrichts. Dafür wird die DKJS einen Zukunftsfonds aufsetzen, über den Mittel von Partner:innen und lokalen Akteur:innen beantragt werden können.

AUF!leben auf der DKJS-Seite

Fördergrundsätze
FAQ
Aufzeichung der Infoveranstaltung

Ansprechpartner: Alexander Kellersch

 

Tagungsprogramm

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Videopodcast


Ansprechpartner

Benjamin Koltermann

Teamleitung Marketing und Veranstaltungsmanagement

Sebastian Müller

Qualifizierungsmanagement und kommunale Beratung

Kontakt

Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement Rheinland-Pfalz - Saarland

Domfreihof 1a | 54290 Trier

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